Gesunde Ernährung

Orange: Süß und saftig

Orangen_Evan Blaser

Im warmen Süden symbolisieren Orangen den Sommer. Legendär ist hierzulande der hohe Gehalt der Orange an Vitamin C. Über Orangen und Vitamin C.

Mehr Vitamin C geht nicht

Eine Orange enthält rund 70 Milligramm Vitamin C. Das entspricht fast einem ganzen Tagesbedarf, der bei 100 Milligramm für Erwachsene liegt. Raucher brauchen 150 Milligramm. Auch bei Stress, körperlicher Belastung oder bestimmten Erkrankungen wie Infektionen kann sich der Bedarf an Vitamin C erhöhen.

Der Bedarf an Vitamin C ist leicht zu decken

Orangen
Orangen (Quelle: flickr.com – WSven)

Ein Mangel an Vitamin C ist bei einer ausgewogenen Ernährung eher unwahrscheinlich. Ein Defizit des C-Vitamins führt zu Zahnfleischbluten und erhöhter Infektanfälligkeit. Skorbut, die schwerste Form, tritt in industrialisierten Ländern heute aber nicht mehr auf. Vitamin C ist als Hauptmotor des Zelllebens an unzähligen chemischen Stoffwechselprozessen beteiligt. Doch nicht nur das, Vitamin C macht auch vital und aktiviert die Drüsen. Außerdem festigt Vitamin C die Gefäßwände, heilt kleinste Gefäße im Zahnfleisch und beugt Nasenbluten vor. Erstaunlich, schon eine einzige Orange kann Zahnfleischbluten stoppen.

Orangen machen schön

Neben Vitamin C sind Orangen aber auch reich an Kalzium, Magnesium und Selen. Mit rund 50 Milligramm Kalzium pro Frucht stärken Orangen Knochen und Zähne. Orangen machen übrigens auch schön, denn sie enthalten viele B-Vitamine, darunter Biotin, das Schönheitsvitamin für die Haut sowie Pantothensäure für Zellenergie und farbkräftiges Haar.

Tipp:
Orangenschalen sind oft mit Pestiziden, Herbiziden, Insektiziden und chemischen Düngemitteln belastet, deshalb nicht raspeln und nicht essen.

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