Clever Essen fürs Büro

Hirnnahrung unterstützt die Grauen Zellen. Gerade im Büroalltag rattert der Kopf den ganzen Tag. Einige Lebensmittel kurbeln das Gehirn erst richtig an. Wie man sich schlauer essen kann. Snack-Ideen und Rezepte für die Mittagspause.

Hirnnahrung
Hirnnahrung (Quelle: flickr.com – Dawn Huczek)

Der Grips ist gefräßig. Obwohl das Gehirn mit eineinhalb Kilogramm nur zwei Prozent der Körpermasse ausmacht, verbraucht es im Ruhezustand bis zu 25 Prozent vom Körperumsatz. Bewusstsein, Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln kosten viel energiereiche Glukose. Dabei beeinflusst die Ernährung das Gehirn stark. Bestimmte Nahrungsmittel können dem Kopf bei seinen Aufgaben sogar helfen.

Schlau mit Obst und Gemüse

Was für den Körper gut ist, unterstützt auch das Gehirn bei seiner Leistung: Kohlenhydrate als schnelle Energielieferanten, reichlich Vitamine und Mineralstoffe, wenig Fett und genügend Eiweiß. Eher auf Sparflamme setzen sollte man den Verzehr von Fleisch. Bei Obst und Gemüse gilt hingegen: Je bunter und vielfältiger die Sorten, desto besser. Denn zahlreiche Studien haben die positiven Effekte der grünen Kost inzwischen bestätigt.

Lebensmittel, die pfiffig machen

Nüsse: Es hat sicher einen Grund, warum so viele Nüsse in Studentenfutter enthalten sind. Ob Hasel- oder Walnüsse, Cashewkerne, Mandeln oder Erdnüsse, sie alle enthalten neben Antioxidantien und fettlöslichem Vitamin E auch viel Vitamin B6. Und reichlich Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren regen die Durchblutung in den feineren Blutgefäßen an.

Wasser: Das Lebenselixier Wasser ist nicht nur Hauptbestandteil des menschlichen Körpers, sondern auch des Gehirns. Bei Flüssigkeitsmangel schrumpfen die für die Informationsspeicherung verantwortlichen Dentriten. Damit die Synapsen frisch und das Gehirn leistungsfähig bleibt, sollte neben jedem Arbeitsplatz eine Kiste mit Wasserflaschen stehen. Der Online Supermarkt Allyouneedfresh liefert Getränke sogar bis an die Bürotür.

Kaffee: Koffein gilt als mildes Anregungsmittel und kurbelt das Gehirn an. Und dadurch steigert Kaffee die Intelligenz. Zumindest subjektiv. Wie bei allem gilt das richtige Maß, denn zuviel Kaffee kann aggressiv und nervös machen. Ein Kaffee zum Frühstück erhöht aber die Merkfähigkeit, wie Tests zeigten.

Rezepte für die Mittagspause

Avocado-Sellerie-Salat: Den Saft einer gepressten Zitrone, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette vermischen. Eine Avocado von Schale und Kern befreien. Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Eine Stange Sellerie, eine halbe Gurke und 100 Gramm Blattspinat waschen, putzen, mit der Avocado vermengen und die Vinaigrette darübergeben.

Herzhafte Lauch-Muffins: Den Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen. Eine Poreestange waschen, putzen und in schmale Ringe schneiden. Poree in der Pfanne mit einem Esslöffel Sonnenblumenöl etwas dünsten. 150 Gramm Mehl, ein Päckchen Backpulver, einen Teelöffel Salz, Sonnenblumenöl sowie 400 Milliliter Mineralwasser vermengen. Zuletzt angedünsteten Poree sowie, je nach Belieben, Speck oder Schinkenwürfel unterheben. Den Teig in die Muffinförmchen geben und eine halbe Stunde im Ofen goldbraun backen.

Schoko-Energie-Bällchen mit Mandeln: Zwei Hände voll Mandeln und  eine voll Walnüsse sowie zwei Esslöffel Chia Samen für 30 Sekunden in einem Mixer zerkleinern. Eine gute Hand voll der zerkleinerten Nüsse herausnehmen, auf einem flachen Teller verteilen und beiseite legen. Dann einen Esslöffel Kokosnussöl und einen Esslöffel rohes Kakaopulver hinzugeben und für eine Minute lang zu einer klebrigen Masse mischen. Mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen formen und durch die Nussbrösel rollen. Die kleinen, gesunden Ernergiehappen lassen sich bis zu drei Wochen im Kühlschrank lagern. Die Schoko-Energie-Bällchen beruhigen die Nerven und wirken antioxidant. Und sind der perfekte Snack gegen das Nachmittagstief. Denn durch den rohen Kakao darin wird man sofort wieder wacher.

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