
Kennst Du das? Winter kommt, Heizung läuft, Hände fühlen sich an wie Schleifpapier. Und egal wie oft Du zur Tube greifst – fünf Minuten später ist alles wieder trocken. Genau da kam bei mir feste Handcreme ins Spiel. Und ehrlich: Ich war skeptisch. Ein Stück Creme? Klingt erstmal wie Seife mit Identitätskrise.
Aber: Ich liebe sie.
Feste Handcreme ist quasi die konzentrierte Version von normaler Creme – nur ohne Wasser. Stattdessen bekommst Du geballte Pflanzenpower: Sheabutter, Kakaobutter, Mandelöl, manchmal ein bisschen Bienenwachs. Mehr Pflege, weniger Schnickschnack. Und weil kein Wasser drin ist, braucht’s meist auch keine Konservierungsstoffe.
Das Beste? Du streichst das Stück einfach über deine warmen Hände, es schmilzt leicht an und lässt sich super einmassieren. Fühlt sich ein bisschen luxuriös an, ohne fancy zu sein. Und Deine Tasche bleibt verschont – kein aufgeplatztes Tuben-Drama mehr.
Marken wie Lush oder Lamazuna haben feste Handcremes schon länger im Sortiment, aber Du findest feste Handcreme inzwischen auch in vielen kleinen Naturkosmetik-Manufakturen. Oder – noch cooler – Du machst sie einfach selbst.
DIY ist nämlich erstaunlich easy: Sheabutter, Kakaobutter und etwas Bienenwachs im Wasserbad schmelzen, in eine kleine Form gießen, fest werden lassen. Fertig. Bonuspunkte für ein paar Tropfen ätherisches Öl, wenn Du’s magst.
Ich mag feste Handcreme vor allem, weil sie unkompliziert ist. Kein Plastik, super ergiebig und perfekt für unterwegs. Und irgendwie fühlt es sich gut an, etwas so Simples zu benutzen.
Also falls deine Hände gerade leise um Hilfe rufen – vielleicht ist das hier dein Zeichen 😉



