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Spargel: Junge Sprossen

Spargel

Spargel (Quelle: flickr.com – bangli 1)

Das Sprossengemüse ist das Verjüngungsmittel der Natur. Denn Spargel belebt. Und bringt den Frühling direkt in die Zellen. Über Spargel.

Endlich wieder Spargelzeit.

Nun ist es endlich soweit: Von April bis Juni ist Spargelzeit. Aspargus officinalis, so der lateinische Name, wird in der gemäßigten Zone überall dort kultiviert, wo es sonnig ist und leichten Boden gibt. Verspeist werden die jungen Sprossen, die der Wurzelstock jedes Jahr aufs Neue hervor bringt. Je nach Anbauverfahren entsteht weißer, grüner oder violetter Spargel.

Spargel wächst im Dunkeln.

Der weiße Spargel wird auch Bleichspargel genannt, da er im Dunkeln wächst. Erdwälle schützen die Sprossen im Frühjahr vor Sonnebestrahlung. So bleiben sie weiß, denn unter der Einwirkung von Sonnenlicht würden sie Chlorophyll bilden und sich violett und dann grün färben. Risse im Boden zeigen an, dass sich bald eine Spargelstange ans Tageslicht schieben wird. Der Spargel kann dann gestochen werden. Wegen der aufwendigen Ernte ist Weißer Spargel etwas teurer als Grünspargel, der über die Erde wächst und abgeschnitten wird, sobald er 15 Zentimeter lang ist. Violetter Spargel wird gestochen, wenn seine Köpfe ein paar Zentimeter aus der Erde herausgewachsen sind. Die Aromen des dünnen Grünspargels und des Violetten Spargels sind würziger und kräftiger.

Spargel ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen

Spargel enthält viel Vitamin K, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Mangan. Da die Sonnenbestrahlung die Bildung von Vitaminen fördert, ist Grünspargel reicher an Vitamin C und Betakarotin. Übrigens decken bereits 100 Gramm Spargel den Tagesbedarf an Folsäure. Wer täglich 200 Gramm Spargel isst, erfährt nach einer Woche die erfrischende und belebende Wirkung vom Folsäureschub. Nicht umsonst zählt Spargel zu den besten Verjüngungslebensmitteln der Natur. Denn Spargel bringt den Frühling direkt in die Körperzellen.

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