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Rhabarber: Saures Gemüse

Rhabarber

Rhabarber (Quelle: flickr.com – dertargi)

Erfrischend, entgiftend, abführend. Der herbsäuerlich schmeckende Rhabarber verursacht nicht nur ein pelziges Gefühl am Gaumen, sondern ist auch Saures für die Gesundheit. Über Rhabarber.

Rhabarber gehört zum Frühling.
Wie Spargel und Erdbeeren läutet auch Rhabarber den Frühling ein. Von April bis Juni ist wieder Rhabarbersaison. Verzehrt werden die rötlichen Stangen. Die enthalten im Vergleich zu den ungenießbaren Blättern nur wenig Oxalsäure, die in größeren Mengen giftig ist. Wegen der Oxalsäure sollte Rhabarber nicht roh und nicht öfter als zweimal die Woche gegessen werden. Wer eine gereizte Magenschleimhaut hat, sollte Rhabarber lieber zurückhaltend genießen.

Saures für die Gesundheit.
Die Körperzellen lieben ihn jedenfalls. Nicht so die Mundschleimhaut. Der Genuss des herbsäuerlichen Rhabarbers verursacht ein pelziges Gefühl am Gaumen. Der saure Geschmack kommt von den Apfel- und Zitronensäure, die gegen Magen- und Darmbakterien wirkt. Eine gesundheitliche Wirkung haben auch die verschiedenen Glykoside, Gerbstoffe, ätherischen Öle und das Pektin. Außerdem ist Rhabarber reich an Kalzium. Circa 80 Milligramm sind in 100 Gramm enthalten. Daher eignet sich Rhabarber besonders zur Osteoporoseprophylaxe. Da Rhabarber zudem viele Ballaststoffe liefert, werden Gifte in den abführenden Dickdarm geschwemmt.Darmträgheit und Verstopfung werden dadurch beseitigt. So wundert es nicht, dass in China die pulverisierten Rhabarberwurzeln schon seit 5000 Jahren als Abführmittel gehandelt werden.

Achtung:
Personen, die zu Gicht oder Nierensteinen neigen, sollten besser ganz auf Rhabarber verzichten, da Oxalsäure die Beschwerden verschlimmern kann.

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