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Papaya: Orangegelbe Melone

Papaya

Papaya (Quelle: flickr.com – Vegan Feast Catering)

Orangegelbe, süß-cremige Frucht und schwarze, leicht scharf schmeckende Kerne. Über Papaya.

Papain heißt das Eiweißspaltende Papaya-Enzym.

Das orangegelbe Fruchtfleisch reifer Papayas ist cremig fest und schmeckt süß. Die schwarzen Kerne hingegen leicht scharf. Papaya ist im Winter als Nahrungsmittel ideal. Denn Papaya stärkt die Immunabwehr. Der Vitamin-C-Gehalt der Papaya ist mit 80 Milligramm pro 100 Gramm sehr hoch. Papaya enthält auch viel Betakarotin und Magnesium. Das Besondere der Papaya ist aber das Enzym Papain, das im Milchsaft der Früchte vorkommt. Da das Eiweißspaltende Papaya-Enzym die Eiweißverdauung fördert, wird es auch industriell genutzt. So werden beispielsweise Arzneimittel wie Enzympräparate oder Fleischweichmacher aus Papain hergestellt.

Papaya als Aphrodisiaka.

Schon seit jeher nutzen Indianer die Beerenfrucht des Melonenbaums als Heilmittel. Und in süd-ost-asiatischen Ländern nutzen Männer noch heute bestimmte Wirkstoffe der Papayakerne als Verhütungsmittel. Wenn man jeden Tag ein paar Papaya-Samen zerkaut, lösen sich die Spermien angeblich auf. Die Libido soll dadurch aber nicht reduziert werden. Sondern im Gegenteil: Bei regelmäßigem Verzehr soll Papaya das Liebesleben sogar aktivieren. Und Menstruationsprobleme zum verschwinden bringen.

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