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Oliven: Fette Steinfrüchte

Olive

Olive (Quelle: flickr.com – pizzodisevo,on/off)

Reich an Öl und gesunden Fettsäuren: Schon ein paar Oliven stillen den Hunger. Und: Egal ob grün oder schwarz, mit oder ohne Kern, kalt oder warm, früh oder abends, gesund sind die mediterranen Früchte alle ausnahmslos. Im Salat, Auflauf oder pur gegessen reduzieren die fetten Früchte sogar die Nahrungsgesamtaufnahme.

Mediterrane Früchte

Die besondere Bedeutung hat die Olive wegen ihres Ölreichtums. Zugleich machen ihre ungesättigten Fettsäuren diese mediterrane Frucht so gesund. Aufgrund ihres hohen Ölgehaltes fördern Oliven die Verdauung. Zwar sind Oliven auch recht kalorienreich: Laut Brockhaus enthalten grüne Oliven 133 kcal/556 kJ und schwarze Oliven 351 kcal/1469 kJ pro 100 Gramm. Doch obwohl Oliven somit sehr fett sind, sollen sie dennoch beim Abnehmen helfen. Denn der Vorteil des enorm hohen Brennwertes aufgrund der vielen Fettsäuren besteht ja gerade darin, dass Oliven schnell satt machen. Also egal, ob ungefüllt oder gefüllt mit Mandeln oder Knoblauch, auf der Pizza oder im Martini, Oliven sind nicht nur lecker, sondern reduzieren die Aufnahme der Nahrung und machen so auf lange Sicht schön schlank.

Grün oder schwarz ist eine Frage der Reife

Von grün über dunkeloliv bis schwarz: Oliven gibt es in unterschiedlichen Farben. Diese sind jedoch nicht auf verschiedene Sorten zurückzuführen. Denn verantwortlich für die Farbgebung der Olive sind die verschiedenen Reifegrade. Am knorrigen silbrigen Olivenbaum sind ja alle Oliven zunächst grün, also unreif bis halbreif. Reife Oliven sind hingegen dunkeloliv bis schwarz gefärbt. Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt die Oliven für den Verzehr vom Baum gepflückt werden, kommen sie dann grün, dunkeloliv oder schwarz auf den Markt.

Achtung Farbstoffe: Eisen-II-Gluconat E 579

Wer schwarze Oliven bevorzugt, dem sei jedoch Vorsicht geboten: Denn nicht jede schwarze Olive wurde reif geerntet. Es soll vorkommen, dass grüne Oliven mit dem Lebensmittelzusatz E 579 schwarz eingefärbt werden. E 579 als Zutat leitet bei den Oliven einen Oxidationsvorgang ein und führt so zu der klassischen Schwarzfärbung. Das so genannte Eisen-II-Gluconat ist zum Färben von Speiseoliven zwar zugelassen und muss auch so ausgeschildert werden. Da Eisen-II-Gluconat zur Eisenanreicherung von Diätprodukten genutzt wird, steigt aber natürlich auch der Eisengehalt der damit gefärbten Oliven. Allgemein soll Eisen-II-Gluconat zwar unbedenklich sein. Ein Eisenüberangebot könnte jedoch die Vermehrung von Krankheitserregern im menschlichen Verdauungstrakt begünstigen. Wer dafür eventuell anfällig ist, der sollte lieber nur grüne Oliven essen oder einen Blick auf die Zutatenliste schwarzer Oliven werfen.

Tipp: Wie erkennt man, ob unreife grüne Oliven schwarz gefärbt wurden? Ob Oliven natürlich schwarz gereift sind, erkennen Liebhaber der mediterranen Küche eigentlich nur durch den Blick auf die Inhaltsstoffe. Laut Lebensmittelvorschrift brauchen Olivenhändler auf der Etikette nicht explizit auf das Färben der Oliven hinweisen. Alle Inhaltsstoffe, auch das Eisen-II-Gluconat oder E 579, müssen aber auf der Zutatenliste angegeben werden.

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