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Kirsche: Steinobst süß-sauer

Kirschen

Kirschen (Quelle: flickr.com – da Hoizmichl)

Jetzt heißt es wieder: Gut Kirschen essen. Denn Kirschen sind absolut gesund. Ihr Fruchtfleisch ist prallvoll mit Vitaminen. Über Kirschen.

Es gibt rund 500 Sorten Süßkirschen und 250 Sorten Sauerkirschen.

Süß- oder Sauerkirschen reifen zwischen Juni und August. Zur Erntezeit klettern Kirschfreunde in die Bäume und pflücken geduldig eine Kirsche nach der nächsten, bis die Eimer voll sind. Besonders süß sind die dunklen Kirschen. Weichfleischige Kirschen heißen Herzkirschen und festfleischige Knorpelkirschen. Süßkirschen sind gelb bis schwarz-rot. Zu den Sauerkirschen gehören die Schattenmorellen und die Maraskakirschen. Sauerkirschsaft ist rot und färbend oder hell und nicht färbend.

Kirschen enthalten viel Vitamin C.

Kirschen enthalten neben viel Vitamin C und Folsäure auch Kalzium, Eisen und Kalium. Vitamin C stärkt das Immunsystem. Folsäure ist wichtig für Gehirn und Nerven, Kalzium für Knochen und Zähne und Kalium wirkt entwässernd. Kirschen senken auch den Harnsäurespiegel und beugen somit Gicht vor. Wer unter Gicht leidet, könnte daher von einer Kirschkur profitieren. Ernährungsexperten empfehlen dazu, über eine Woche lang täglich 250 Gramm Kirschen zu essen. Ganz nebenbei reguliert eine Kirschkur die Verdauung, beseitigt Verstopfungen und wirkt entgiftend. Nichts schmeckt besser als Nachbars Kirschen frisch vom Baum. Wer dem sofortigen Verzehr widersteht, kann Kirschen auch individuell zu Konfitüren, Konserven, Likör, Saft und Tiefkühlprodukten verarbeiten. Und natürlich eignen sich Kirschen auch für Obstsalate, Kompott, Kirschsoßen oder Tortenbelag.

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