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Honig: Goldgelbe Süße

Honig

Honig (Quelle: flickr.com – k_millo)

Ob Honig, Propolis, Gelée royale oder Pollen: Bienenprodukte haben Heilkraft. Und eine lange Geschichte. Über Honig.

Urnahung des Menschen.

Schon in der Steinzeit schätzte man Honig. Dabei war die goldgelbe Ambrosia nicht nur Nahrung, sondern auch Getränk und Opfergabe in religiösen Riten. Und nicht nur das, denn Honig galt auch als Schönheits- und Heilmittel. Schon Kleopatra badete in Stutenmilch und Honig. Und Pollen galt als Aphrodisiaka. Propolis oder Kittharz, den die Bienen zum Abdichten des Bienenstockes nutzen, verwendeten die Ägypter zur Mumifizierung. Und die Kelten mischten Honig in Met, der als Unsterblichkeitstrank galt.

Heilkraft aus dem Bienenstock.

Noch bis ins Spätmittelalter war Honig in Europa das einzige Süßungsmittel. Und auch die Wirkung von Honig wird in der Naturheilkunde bis heute geschätzt. So lindert Honig im Tee Erkältungen und Halsentzündungen. Neben Honig besitzen aber auch Bienenprodukte wie Propolis, Pollen, Gelée royale und Bienengift Heilwirkungen. Propolis hilft bei Viruserkrankungen wie Herpes oder als Shampoo bei Dermatitis. Gelée royale stärkt das Immunsystem. Bienengift wird bei Arthrose eingesetzt. Und Pollen bei vergrößerter Prostata und Wechseljahrsbeschwerden. Honig ist aufgrund seines hohen Zuckergehaltes sehr energiereich. Aber aufgepasst, denn Honig fördert auch die Entstehung von Karies.

Hinweis:
Bienenprodukte sind keinesfalls harmlos. Propolis, Gelée royale und Bienengift nicht unkontrolliert einnehmen, da es in Einzelfällen zu allergischen Reaktionen kommen kann.

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