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Homöopathie: Was ist das?

Homöopathie

Homöopathie (Quelle: flickr.com – geekcalendar)

Homöopathie ist hipp und in aller Munde. Doch was ist das eigentlich, die Homöopathie? Kräutertee? Biochemie? Bachblüten? Jeder scheint etwas anderes darunter zu verstehen. Über Homöopathie.

Was Homöopathie ist.

„Das ist homöopathisch!“, heißt es mitunter, wenn Leute sich über Teerezepte, Schüsslersalze oder Bachblüten unterhalten. Und damit werfen sie alles, was irgendetwas mit Naturheilkunde zu tun hat, in einen Topf. Dabei ist Homöopathie nur ein Naturheilverfahren neben anderen Naturheilverfahren und keinesfalls ein Oberbegriff für sämtliche Naturheilverfahren. Denn Kräutertees gehören zur Phytotherapie. Blütenessenzen sind Naturheilmittel der Bachblütentherapie. Und biochemische Lactosetabletten werden in der Mineralstofftherapie eingesetzt. Homöopathie ist also nicht Bachblütentherapie, Mineralstofftherapie oder Phytotherapie, sondern eine eigenständige Methode.

Ja, und was ist Homöopathie nun genau?

Der lateinische Leitspruch der Homöopathie heißt „Similia similibus curentur“ und bedeutet soviel wie Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Es ist das Ähnlichkeitsgesetz, das quasi das Wirkprinzip der Homöopathie beschreibt. Die Naturheilmittel der Homöopathie heißen Globuli. Das sind kleine weiße Kügelchen aus Zucker, in die eine energetische Information eingeprägt ist.

Homöopathie ist ein deutsches Naturheilverfahren.

Der Begründer der Homöopathie ist Samuel Hahnemann. Zwar ist Homöopathie in Deutschland seit ein paar Jahren wieder zunehmend populär und irgendwie hipp. Wirklich ernsthaft praktiziert wird Homöopathie heute aber eher in Indien. Ein Grund dafür mag das spirituell ausgerichtete Weltbild der Inder sein. Eine homöopathische Behandlung kann Geduld erfordern, denn mitunter können „Verschlimmbesserungen“ auftreten.

Ääh, Verschlimm-bitte-was?

Unter einer homöopathischen Behandlung können sich im Heilungsprozess Krankheitssymptome zunächst verschlimmern, bevor sie besser werden und heilen. Aus homöopathischer Sicht gilt eine Veränderung der Symptome als Hinweis dafür, ob und wie das gewählte Mittel wirkt. Doch keine Sorge, denn eine Verschlimmbesserung ist eher die Ausnahme als die Regel. Und die meisten merken ja sowieso nichts.

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