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Heidelbeeren: Leckere Blaumacher

Heidelbeeren

Heidelbeeren (Quelle: flickr.com – Sascha Mainburg)

Gar nicht zu Unrecht werden Heidelbeeren auch Blaubeeren genannt. Denn beim Verzehr färben die Strauchfrüchte aus der Gattung der Heidekrautgewächse Mund und Zunge blau. Über Heidelbeeren.

Von wild bis kultiviert.

Heidelbeeren werden heute in zwei Arten unterschieden. Der Zwergstrauch ist in den Wäldern und Heidegebieten Europas heimisch. Seine wild wachsenden Früchte enthalten viele Kerne, sind tiefdunkelblau, erbsengroß und schmecken süßsäuerlich.Der Kulturheidelbeerestrauch wurde in Amerika kultiviert, wächst heute aber auch in deutschen Gärten.Im Gegensatz zu ihrer wilden Schwester enthält die Kulturheidelbeere weniger Kerne, ist größer, hellblau und schmeckt eher süß und nicht ganz so aromatisch.

Saison ist ab Juni.

Kulturheidelbeeren sind im Handel von Juli bis September erhältlich. Die wild wachsenden Blaubeeren gibt es vom Juni bis September auf Wochenmärkten.

Manganbombe.

Blaubeeren sind besonders reich an Mangan. Das Spurenelement ist Bestandteil einiger Enzyme. Außerdem ist Mangan für die Bildung von Bindegewebe und Harnstoff wichtig. Auch der Gehalt an Phenolsäure ist bei Blaubeeren hoch. Wegen ihrer Gerbstoffe haben Blaubeeren eine medizinische Wirkung bei Durchfallerkrankungen. Im dem Fall werden getrocknete Früchte mit Wasser eingenommen. Aus den Beeren kann auch ein Tee zubereitet werden. Getrocknete Heidelbeeren sind in Apotheken erhältlich.

Achtung:
Im Wald gesammelte Heidelbeeren vor dem Verzehr gut waschen. Die blauen Früchte könnten mit dem Fuchsbandwurm infiziert sein.

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