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Guarana: Natürliches Doping

Guarana

Guarana (Quelle: flickr.com – acmoraes)

Die Alternative zum Kaffee und Tee belebt und erfrischt für lange Zeit. Mit dreimal soviel Koffein wie Bohnenkaffee ist Guarana dabei dennoch reizstoffarm. Über Guarana.

Stimulierende Wirkung.

Studenten schätzen die anregende Wirkung von Guarana. Die koffeinhaltige Substanz wird aus den Samen der Pflanze Paullinia cupana gewonnen. Wer seine Leistung auf natürliche Weise erhöhen möchte, trinkt Guaranahaltige Getränke. Gemixt werden die Drinks mit Guarana-Paste, die neben Koffein auch Harze, Lipide, Catechine, Saponine und Mineralstoffe enthält.

Hohe Verträglichkeit.

Guarana-Paste enthält rund sechs Prozent Koffein, also etwa dreimal soviel Koffein wie Bohnenkaffee. Zudem hält die Koffeinwirkung von Guarana viel länger an. Denn wegen des hohen Gehalts an Ballaststoffen und Rohfasern wird das im Guarana enthaltene Koffein nur langsam freigesetzt. Guarana ist daher auch für Personen geeignet, die Bohnenkaffee oder schwarzen Tee nicht vertragen.

Spartanische Herstellung.

Das Herstellungsprozedere der Guarana-Paste ist spartanisch: Zuerst werden die Samen getrocknet, geröstet, zermahlen und mit Wasser verrührt. Aus dem Teig werden flache Kuchen geformt, die dann zum Trocknen in die Sonne gelegt werden. Et voila: Aus der braunschwarzen, bitter schmeckenden Masse lassen sich Muntermacher und anregende Erfrischungsgetränke herstellen.

Tipp:
Der Genuss von Guarana ist übrigens auch aus ökologischen Gründen sinnvoll. Die Ernte und der Verkauf der alten Indiokulturpflanze tragen nicht nur zum Lebensunterhalt der brasilianischen Kleinbauern bei, sondern letztlich auch zum Erhalt des Regenwaldes im Amazonasgebiet.

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