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Folsäure: Wer Mami werden will

Folsäure in der Schwangerschaft

Folsäure in der Schwangerschaft (Quelle: flickr.com – Schwangerschaft)

Folsäure ist ein essentielles Vitamin.

Das heißt, der Organismus kann Folsäure nicht selbst bilden. Folsäure kommt aber als Folat natürlich in der Nahrung vor. Hefen, Leber, Weizenkeime und –kleie enthalten nennenswerte Mengen an Folat ebenso wie Nüsse, Eigelb, Milch, Vollkornprodukte und die meisten Gemüsesorten: Spinat, Broccoli, Rosenkohl, Spargel, Sauerkraut, Radieschen, Karotten, Roter Beete, Tomaten, grüne Salate.

Die empfohlene tägliche Menge an Folsäure liegt bei 400 Mikrogramm.

Während der Schwangerschaft ist der Folsäurebedarf stark erhöht. Eine gesunde Ernährung reicht dann allein nicht aus. Sobald die Entscheidung für ein Kind gefallen ist, sollten Frauen Folsäurepräparate einnehmen, empfehlen Frauenärzte. Möglich ist auch, dass sich der Körper eher für eine Schwangerschaft bereit fühlt, wenn die Folsäuredepots gefüllt sind. Insbesondere mindert eine regelmäßige und ausreichende Folsäurezufuhr embryonale Entwicklungsrisiken nach dem Schwangerschaftseintritt.

Folsäuredepot bereits vor der Schwangerschaft füllen.

Denn wenn im Körper der werdenden Mutter Folsäuremangel besteht, kann sich das Nervensystem des Embryos nicht gesund entwickeln. Dann besteht die Gefahr eines Neuralrohrdefektes (Spina bifida), auch offener Rücken genannt. In der Embryonalentwicklung bildet das Neuralrohr die Vorstufe von Gehirn und Rückenmark. Um sicher zu stellen, dass sich beim Embryo das Neuralrohr schließt, wird Schwangeren bis zum 28. Tag der Schwangerschaft empfohlen, täglich 600 Mikrogramm Folsäure einzunehmen.

Tipp:
Folsäurepräparate erhält man in Drogerien oder bei Amazon.

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