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Erdbeeren: Rote Früchtchen

Erdbeeren

Erdbeeren (Quelle: flickr.com – schreiblockade)

Mai, blauer Himmel, Sonne. Und ein Schälchen mit 500 Gramm Erdbeeren. Genuss ohne Reue, denn diese kleinen Powerfrüchtchen haben fast keine Kalorien. Was man zum Glücklichsein braucht. Über Erdbeeren.

Erntespaß ist garantiert.

Graue Jahreszeit ade. Endlich hat die Erdbeersaison begonnen. Die ersten heimischen Früchte sind sogar schon auf dem Markt. Fragaria ananassa, so der lateinische Name, sind im Handel das ganze Jahr über erhältlich. Über den Geschmack dieser Erdbeeren, die oft weite Transportwege hinter sich haben, lässt sich aber streiten. Am aromatischsten schmecken eben immer noch die heimischen Erdbeeren, die ab Ende Mai für drei Monate auf dem Markt sind. Auf manchen Obsthöfen kann man die roten Früchtchen gegen einen geringen Obolus selbst auf dem Erdbeerfeld pflücken. Erntespaß ist dabei ganz sicher garantiert. Und nach getaner Arbeit schmecken die süßen Früchte dafür bestimmt gleich noch besser.

Lecker, lecker Erdbeeren.

Und damit, dass sie so gut schmeckt, hat die Erdbeere ihren Zweck eigentlich auch schon erfüllt. Dabei hat es die Erdbeere echt in sich, denn sie schmeckt nicht nur, sondern ist auch noch gesund. Was den Vitamin C Gehalt angeht, so können die roten Früchtchen problemlos mit Zitronen oder Orangen konkurrieren. Schon mit 200 Gramm ist der Tagesbedarf gedeckt. Außerdem liefern Erdbeeren neben auffallend viel Folsäure, Mangan und Eisen auch reichlich Kalzium und Magnesium.

Direkt geerntete Erdbeeren sind frischer und gesünder.

Warum heimische und frisch geerntete Erdbeeren nicht nur besser schmecken, sondern auch gesünder sind, hat einen Grund: Erdbeeren gehören zu den empfindlichsten Früchten. Im Kühlschrank können Erdbeeren maximal 5 Tage gelagert werden. Im Gegensatz zu Erdbeeren aus dem Handel enthalten ganz frisch geerntete Erdbeeren noch reichlich der oxidationsempfindlichen Phenolsäuren. Ganz allgemein beugen Phenolsäuren Arteriosklerose, Thrombosen, Infarkten und Infektionen vor und gelten auch als Krebshemmer. Lange Transportwege schaden den Phenolsäuren jedoch. Und genau mit diesem Verkaufsargument können regionale Obstbauern punkten.

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