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Acht Tipps gegen trübe Winterlaune

Spätestens Ende Februar, wenn Weihnachten schon lange vorüber ist und die trüb-graue Dunkelheit langsam nervt, der Körper sich schlapp und antriebslos anfühlt und die Müdigkeit gar nicht mehr verschwinden mag, dann könnte so etwas wie der Winterblues zugeschlagen haben. Die gute Nachricht: Der Frühling ist nicht mehr weit. Acht Tipps, was gegen trübe Winterlaune und Lichtmangel hilft.

Lichtmangel

Lichtmangel (Quelle: flickr.com – Chung Ho Leung)

Kurz bevor der Frühling beginnt, erreicht zusammen mit dem grauen Wetter auch die Stimmung ihren trüben Höhepunkt. Und statt raus in den klirrenden Frost möchte man lieber solange Winterschlaf halten, bis draußen wieder die Vögel zwitschern und die ersten Knospen sprießen. Dabei ist der Winterblues mehr als nur eine trübe Stimmung. Konkrete Gründe wie kürzere Tage und Lichtmangel verändern das Zusammenspiel der Hormone und machen antriebslos, müde und nehmen den Schwung. Folge: Stimmungstief. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, aktiv dagegen vorzugehen. Die einen setzen auf Vitamin-D oder gehen ins Solarium, die anderen fliegen in den Süden oder kuscheln sich mit einem Kakao in den Ohrensessel. Was man tut, ist letztlich egal, Hauptsache man hat Spaß dabei. Denn Lachen ist die beste Medizin für gute Laune.

1. Bewegung im Freien kurbelt die Produktion von Serotonin an
Warm einpacken und raus an die Luft, das bringt den Kreislauf in Schwung und hilft nicht nur dabei, frischen Sauerstoff zu tanken, sondern kurbelt auch gleich die Produktion von Serotonin an. Denn das Wach-Hormon wird durch den Lichtreiz verstärkt produziert. Dadurch steigt nicht nur der Elan, sondern auch die Müdigkeit verschwindet, da Serotonin das Schlaf-Hormon Melatonin im Körper abbaut.

2. Lichtduschen erhellen die Stimmung
Was in den skandinavischen Ländern schon seit Jahren zum alltäglichen Leben dazu gehört, hält nun auch hierzulande Einzug: Die Lichttherapiegeräte mit mindestens 10.000 Lux funktionieren zuhause genauso wie in einer Arztpraxis und sollen über die vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin dabei helfen, der Wintermüdigkeit zu entkommen.

3. Ab in den warmen, sonnigen Süden
Wem im grauen Winter die Decke auf den Kopf fällt, der könnte auch ‚mal über einen kurzfristigen Klimawechsel nachdenken. In den Mittelmeerländern scheint die Sonne selbst in den Wintermonaten noch intensiv und „Winterblues“ ist dort ein Fremdwort. Schon ein verlängertes Wochenende reicht aus, um mit authentischer Sonnenkraft die Akkus wieder aufzutanken.

4. Vitamin-D-reich ernähren
Die UV-Strahlung des Sonnenlichts stimuliert auch gleich die Produktion von Vitamin-D, was wiederum das Immunsystem stärkt und dadurch vor allem in Winter gegen Grippe schützt. Doch gegen Winterende sind die meisten geschwächt, weil die Vitamin-D-Speicher erschöpft sind und das spärliche Winterlicht nicht ausreicht, um genügend Vitamin-D zu produzieren. Mit einer Vitamin-D-reichen Ernährung kann den winterbedingten Schwankungen jedoch entgegengewirkt werden. Besonders Vitamin-D-reiche Nahrungsmittel sind:

  • Fisch: geräucherter Aal, Seelachs, Sprotte, Bückling, Hering, Forelle
  • Fette und Öle: Butter, Margarine, Lebertran
  • Früchte: Avocado
  • Pilze: Morcheln, Steinpilze
  • Kräuter: Brennnesseln, Löwenzahn, Brunnenkresse, Johanniskraut

5. Sauna wärmt Körper und Seele
Wer im Winter einen Wellness-Tag einlegt und saunieren geht, der entschlackt nicht nur seinen Körper, sondern stärkt auch gleich die körpereigene Immunabwehr und das Herz-Kreislauf-System. Ein Besuch in der Sauna ist daher eine äußerst gesunde Abwechslung im tristen Winteralltag, der zugleich entspannt und Körper und Seele auf warme Gedanken bringt.

6. Winterbaden, die Rosskur für das Gemüt
Das Baden in natürlichen Gewässern um die Null Grad ist sicherlich die Rosskur unter den Anti-Winterblues Methoden. Aber wer sich erst überwunden hat, in das eiskalte Nass zu springen, der wird hinterher mit einem wahren Endorphin Kick belohnt. Der Körper sollte aber langsam auf den Kälteschock vorbereitet werden. Eisbaden beginnt bei Temperaturen unter 15 Grad Celcius.

7. Gute Freunde treffen und zusammen die Lachmuskeln angreifen
Wenn es im Winter draußen zu kalt und ungemütlich ist, um sich wie im Sommer die Zeit im Biergarten oder in einer Bar zu vertreiben, dann muss man die Party einfach nach drinnen verlegen. Ein lustiger Filme-Abend mit den besten Freunden, einem kleinen Schnittchen-Buffett und einem Gläschen in Ehren kann da Wunder bewirken.

8. Einfach zuhause die Gemütlichkeit genießen
Und wenn das alles zu viel Stress und Action ist, kann man es sich natürlich auch zuhause auf der Couch gemütlich machen und ‚mal die Zeit ohne den kunterbunten Trubel des Sommers genießen. Mit einem warmen Tee oder Kakao in eine kuschelige Decke gehüllt ist der Winter die beste Zeit, um endlich mal ein Buch zu lesen.

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